28. gemeinsame Jahrestagung von DCGM & CDGM

 

am 2. und 3. Oktober 2015

in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung,

Robert- Koch-Platz 7, 10115 Berlin

 

 

Am 2. und 3. Oktober 2015 fand die 28. Jahrestagung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin zusammen mit der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft für Medizin statt. Eingegliedert in die Jahrestagung war das Symposium „Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten“, das von Prof. Dittmer, dem Direktor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Essen, Universität Duisburg Essen organisiert und geleitet wurde.

Die ca. 150 Teilnehmer wurden vom Tagungspräsidenten Prof. Dr. Dr. Bert Rürup sowie vom Präsidenten der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin Prof. Dr. Christian Ohrloff begrüßt. Weitere Grußworte erfolgten durch Hermann Gröhe, dem Bundesminister für Gesundheit, Zhao Qinghua, dem Leiter der Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Botschaft der Volksrepublik China, Prof. Dr. Chen Anmin, Präsident der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft für Medizin – CDGM sowie Prof. Dr. Dr. Dr. Eckhard Nagel, Vizepräsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin.

   

Das Eröffnungsreferat wurde von Minister Hermann Gröhe zum Thema „Schwerpunkte der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in der Gesundheitspolitik“ gehalten. Weitere Referate im Themenkomplex „aktuelle Fragen der Gesundheitsreformen in China und Deutschland“ betrafen die Preisbildung von Arzneimitteln in China, die Auswirkungen der Unfallversicherung in China auf die medizinische Versorgung sowie Reformen von Chinesischen Kreiskrankenhäusern und die Steuerung der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Daneben fanden Workshops zu den Themen „Krankenhausmanagement und Qualitätsmanagement“ mit Fragestellungen zur Krankenhausakkreditierung sowie gesetzlich verpflichtenden Qualitätsmanagement in Krankenhäusern und dem medizinischen Qualitätsmanagement der städtischen Krankenhäuser in China statt. Ebenso war Patientensicherheit und Effizienz bezüglich OP-Management thematischer Schwerpunkt. In einem weiteren Workshop wurde auf Innovationen der medizinischen Versorgung eingegangen. Hier spannte sich der Bogen von der Digitalisierung der medizinischen Bildgebung und der Nutzenbewertung von Innovationen hin zu klinischen Themen wie Palliativmedizin, Organtransplantation und Rettungs- und Katastrophenmedizin.In dem in die Jahrestagung eingegliederten, Symposium „Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten“, das sowohl von Prof. Ulf Dittmer, dem Sprecher des Sonderforschungsbereichs TRR60 in Essen wie auch von Prof. Dr. Yang Dongliang, dem Chinesischen Counterpart in Wuhan moderiert wurde, wurden die Themenblöcke „Forschung an neuen Viren – ein Überblick, Musterbeispiel Influenza – neue therapeutische Strategien zur Bekämpfung einer Zoonose mit pandemischen Potential“ wie auch das „Management von Infektionskrankheiten in China“ und die „Überwachung von Infektionskrankheiten und Hochsicherheitslaboratorien in China und Deutschland“ angesprochen.

In der Tradition der alljährlichen gemeinsamen Kongresse zeigte sich auch hier wiederum ein Austausch, der auf einem sehr hohen Niveau stattfand und ein reges Interesse sowohl von deutscher als auch chinesischer Seite mit einer Delegationsgröße von fast 50 Personen. Auch zeigte das breite Themenspektrum, dass das gegenseitige Interesse sowohl an medizinischen als auch gesundheitspolitischen Themen und Umsetzungsstrategien gleichermaßen von hohem Interesse ist. Gerade die thematischen Workshops zeigten in der Diskussion das gemeinsame Streben nach dem Suchen von vergleichbaren und akzeptablen Lösungen für beide Partner.

 

Den Programmflyer können Sie hier einsehen.

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